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Unternehmungen im Laufe des Jahres 2020

Weißenbach am Lech Sieger bei Tiroler Fahrradwettbewerb

Weißenbach am Lech ist – dank wirklich „tretkräftiger“ Mithilfe unserer Pensionistinnen und Pensionisten – beim Tiroler Fahrrad-Wettbewerb Sieger in der Kategorie Kleine Gemeinden! Der Dank dafür gebührt Organisatorin Jutta Arzl und natürlich euch allen fürs fleißige Mitradeln!

 

Rund 3.500 Tirolerinnen und Tiroler sind heuer für „Tirol radelt“ in die Pedale getreten. Mit drei Millionen Radkilometern haben sie die Erde 75 Mal umrundet. Aber wer hat die Nase im Ranking der Gemeinden, Betrieben & Co. vorne. Und wer holt sich die Tiroler Hauptpreise?

Die Tirolerinnen und Tiroler fühlen sich besonders wohl am Drahtesel: Gemeinsam haben sie fast drei Millionen Radkilometer zurückgelegt und holen damit Silber bei der bundesweiten Aktion „Österreich radelt“. Nur in Vorarlberg wurde noch mehr geradelt. 114 Gemeinden, 114 Betriebe, 59 Vereine und 18 Bildungseinrichtungen in Tirol haben heuer zum Mitradeln aufgerufen und um jeden Radkilometer gekämpft.

Wer hat die Nase vorne?

  • In den drei Gemeindekategorien – von groß nach klein – holen Innsbruck, St. Johann i.T. und Weißenbach am Lech den Sieg, gefolgt von Kufstein, Reutte und St. Jakob in Defereggen sowie Telfs, Wörgl und Kaunertal. Gewertet wird in den einzelnen Kategorien nach der prozentuellen Beteiligung in der Gemeinde.
  • Bei den Betrieben sind die St. Johanner Unternehmen „Tiroler Stickerei“ und „Erdbau Josef Rass“ ganz vorne mit dabei. Österreichweit holen sie in ihren Kategorien sogar Silber. Bei den Betrieben mit über 50 MitarbeiterInnen sichern sich die Kufgem GmbH in Kufstein, sowie die Elektrizitätswerke in Reutte mit über 250 MitarbeiterInnen den Tiroler Sieg.
  • Die MS Stams-Rietz liegt auch österreichweit an der Spitze bei der Wertung für Bildungseinrichtungen. Trotz Krisenjahr sind in der Mittelschule 139 Schülerinnen und Schüler fast 30.000 Kilometer geradelt.
  • Im Ranking der Vereine räumt der Bezirk Imst ab: Mit dem „SV Silz – be Active“ und „Imst radelt“ sind zwei Vereine in der Wertung ganz oben.

Hier geht’s zur gesamten Statistik 

Tiroler Hauptpreise: Das Los hat entschieden
Damit die Motivation bei „Tirol radelt“ nicht zu kurz kommt, winken am Ende des Wettbewerbs attraktive Preise für alle Radlerinnen und Radler, die mehr als 100 Kilometer gesammelt haben.

  • Renate aus Breitenbach am Inn ist 270 Kilometer geradelt und gewinnt einen Reisegutschein von Alpine Pearls, zur Verfügung gestellt von den Tiroler Raiffeisenbanken.
  • Petra aus Innsbruck mit 1.000 Radkilometern erhält einen 500 Euro Radgutschein von der Tiroler Tageszeitung.
  • Günther aus Telfs freut sich über eine ÖBB-Zugreise für zwei Personen nach Wien, nachdem er 1.640 Kilometer geradelt ist.
  • Die Schoolbikerin des Jahres kommt aus Imst und erhält einen 300 Euro Gutschein von Gigasport Innsbruck.

Danke an alle Radbegeisterten fürs Mitradeln!

Wir hoffen ihr seid auch kommendes Jahr wieder dabei und kommt gesund durch Herbst & Winter.

Euer Team von „Tirol radelt“

Stockschießen

Am Freitag, dem 9. Oktober 2020, bot sich wieder für einige Mitglieder der PVÖ-Ortsgruppe Weißenbach am Lech die Möglichkeit, bei angenehmem Herbstwetter die schöne Anlage der Weißenbacher Stockschützen zu benützen. Der sportliche Ehrgeiz und der gemütliche Huangart hielten sich die Waage. 

Der besondere Dank gilt dem Stockschützenverein (Obmann Stefan Posch und Stv. Thomas James Kerle), sowie Huberta und Ernst Kuisle, die für die Bereitstellung der Ausrüstung sowie für ausreichende Verpflegung sorgten. Simone und Toni Leitner und Ferdl Posch waren als „Profis“ stets mit hilfreichen Tipps zur Stelle. 

(Fotos: Simone und Toni Leitner, Karl-Heinz Pohler)

Burgenwelt Ehrenberg

Ein wunderbarer Herbsttag lockte 28 Mitglieder des PVÖ Weißenbach am Lech zu einem Ausflug zur „Burgenwelt Ehrenberg“. Das Festungsensemble Ehrenberg besteht aus den vier unterschiedlichen Anlagen: Sperrgebäude der KlauseBurgruine EhrenbergFestung am Schlosskopf und Fort Claudia. Die beiden ausgezeichneten Führerinnen Moniqe und Renate zeigten uns engagiert die Sehenswürdigkeiten der historischen Stätten Festung und Ruine. 

Mit dem Schrägaufzug ging es hinauf zum Hornwerk am Schlossanger.

Als Hornwerk wird eine in den Graben vorgeschobene bastionierte Front bezeichnet, die zu den Außenwerken einer frühneuzeitlichen Festung zählte. Es bestand aus zwei mit einer Kurtine verbundenen Halbbastionen, die durch lange Flanken eingefasst wurde. 

Dauerausstellung „Angriff und Verteidigung“

Diese neue Ausstellung zeigt auf, wie die entscheidenden Innovationen der Angriffstechnik des 13. bis 18. Jahrhunderts immer wieder Einfluss nahmen auf die Entwicklung von Ehrenberg. Repliken der wichtigsten Wurf- und Schusswaffen sowie virtuelle Rekonstruktionen schaffen in fünf Themenräumen eine didaktisch hochwertige Umsetzung der Thematik. Eine interessante Ergänzung zum Thema Festungsbau und Wehrtechnik. 

Die Wagemutigsten unter uns (eh fast alle außer mir . . .) trauten sich anschließend über die Highline 179. Ausklingen ließen wir – natürlich unter Einhaltung der strengen Covid19 – Schutzmaßnahmen – den wunderschönen Nachmittag im Restaurant „Salzstadel“.

Die Fotos stammen diesmal von einer Reihe von hilfsbereiten Fotografinnen und Fotografen. Der Grund: Meine Kamera gab ausgerechnet an diesem Nachmittag ganz überraschend ihren Geist auf – zu Hause war kein einziges Foto mehr auf der Speicherkarte! Meinem „Hilferuf“ kamen einige unserer TeilnehmerInnen nach. Schließlich gelang es mir doch noch mit einem sog. Recovery-Programm die meisten Bilder von meiner Speicherkarte zu retten – und so gibt es eben noch mehr Bilder als sonst zu sehen. Vielen Dank an die HelferInnen! 

(Fotos von Karin Fuchs, Simone und Toni Leitner, Karl-Heinz Pohler, Helene Sonnweber, Doris Tauchert, Karl Wechselberger und Maria Wurm).

„Tirol radelt“ – Abschlussradeln

Am Dienstag, dem 22.September 2020 trafen sich 22 Radlerinnen und Radler in Weißenbach am Lech zum Abschlussradeln der Aktion „Tirol radelt“, welches gemeinsam mit der Initiatorin dieses Wettbewerbes, Jutta Arzl, und der PVÖ-Ortsgruppe Weißenbach am Lech organisiert wurde. 

Da diese Fahrt auch für „Nichtelektrische“ angeboten war, ging es gemütlich in Richtung Stanzach -Elmen, vorbei am Naturparkhaus und auf der anderen Seite wieder zurück, wo wir im „Jamdoo“ zur Stärkung einkehrten. 

Was ist Tirol radelt?
Unter dem Motto „Radeln für den Klimaschutz“ rufen Land Tirol und Klimabündnis Tirol alle Tirolerinnen und Tiroler zum Radeln auf. Dabei geht es nicht um Schnelligkeit oder Höchstleistungen, gefragt ist vielmehr eine möglichst breite Teilnahme der Bevölkerung.
Wer sich als TeilnehmerIn auf tirol.radelt.at registriert und im Aktionszeitraum vom 1. Mai bis 30. September mindestens 100 Kilometer zurücklegt, nimmt an bundes- und landesweiten Gewinnspielen teil – das Los entscheidet.
2019 haben 6.684 RadlerInnen fast 3,9 Mio. Radkilometer zurückgelegt und somit gemeinsam die Erde fast 100 Mal umrundet. 

Die Mitglieder des PVÖ Weißenbach am Lech unterstützten auch heuer wieder diese Aktion recht „tretkräftig“. An den neun Radausflügen in alle Regionen des Außerferns und in das benachbarte Allgäu nahmen im Schnitt jeweils 22 Mitglieder teil und legten dabei insgesamt jeweils rund 500 Kilometer zurück, was einer Gesamtstrecke von 11.000 Kilometern entspricht! 

An dieser Stelle sei auch einmal allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern gedankt, die im Laufe des Sommer fleißig mitgeradelt sind, durch musikalische Beiträge, durch Fotos und Videos sowie durch gute Laune und anregende Gespräche wesentlich zum guten Gelingen dieser Veranstaltungen beigetragen haben!

(Video von Ulrike Wagner, Fotos von Walter Leitgeb, Fritz Kamper, Christa und Karl-Heinz Pohler)

Stockschießen

Stockschießen am Weißenbacher Stockplatz
10. September 2020

Durch das Entgegenkommen des Weißenbacher Stockschützenvereines – großer Dank an Obmann Stefan Posch und seinen Stv. Thomas „James“ Kerle“ – war es über 25 Weißenbacher PVÖ-Pensionistinnen und -Pensionisten erstmals möglich, sich gemeinsam in der „Kunst  des Stockschießens“ zu versuchen. Der Stockschützenverein stellte denjenigen, die kein eignes Sportgerät besitzen, leihweise Stöcke zur Verfügung. Glänzend organisiert durch Ernst und Huberta Kuisle, die für die Bewirtung sorgte, bildeten die 4 Profis – Ernst Kuisle, Simone und Toni Leitner sowie Heidi Pöll – 4 Mannschaften (heißt ja eigentlich „Moarschaften“, oder?) zu je 4 bzw. 5 Spielerinnen und Spielern. 

Nach etlichen Probeschüssen, bei denen vor allem die AnfängerInnen die Stöcke kaum bis zur Platzmitte bewegen konnten, stiegen die Fertigkeiten – auch nach dem Finden der schnelleren Platten . . .

Mit großem Spaß wurden die einzelnen Wettkämpfe ausgetragen, und so manche Anfängerin, so mancher Anfänger, erhielt verdienten Applaus der Arrivierteren nach überraschend gelungenen Schüssen. 

Bei der zweiten Runde füllten sich die Zuschauerbänke und -tische schon mit mehr abgekämpften und erschöpften Teilnehmern, die die auf dem Platz Verbliebenen anfeuerten  . . . 

Alle waren sich am Ende dieser Veranstaltung einig: DAS muss unbedingt wiederholt werden!

Radtour Stuiben – Sennalpe bei Schattwald

Für Freitag, den 4, September war wunderschönes Spätsommer-Wetter gemeldet. Für uns ein Grund, wieder eine gemeinsame Radtour zu planen:

Stuiben – Sennalpe bei Schattwald

Um 9:30 ging es von Weißenbach über den Alten Gaichtpass über Nesselwängle und Tannheim zunächst zur ersten Zwischenstation, dem idyllisch gelegenen kleinen Höfersee oberhalb von Tannheim. Nach einer kurzen Rast fuhren die 24 Radlerinnen und Radler dann weiter auf einem Forstweg oberhalb von Zöblen Richtung Stuiben-Sennalpe. Immer wieder  genossen wir zwischendurch den Ausblick über das wunderschöne Hochtal. 

In der Stuiben-Sennalpe trafen wir auf Freunde aus Reutte und 6 Wanderer aus unserer Ortsgruppe, die von Schattwald aus zu Fuß heraufkamen. Karl und Bruno packten sofort ihre Blasinstrumente aus und sorgten für ein einmaliges „Alm-Gefühl“ mit ihren Melodien. 

Gestärkt und ausgeruht machten wir uns schließlich wieder über Schattwald auf den Heimweg. Am Fischteich „Greither Weiher“ machten die meisten noch einen Zwischenstopp und genossen die wunderbare heimelige und ruhige Atmosphäre dieses Ortes, die zu regen Gesprächen und Unterhaltungen über die unterschiedlichsten Themen animierten.   

Nach knapp 60 km mit rund 800 Höhenmetern erreichten wir wieder alle wohlbehalten und um zahlreiche unvergessliche Eindrücke reicher wieder unseren Ausgangspunkt.

(Fotos: Fitz Kamper, Anton Leitner, Ulrike Wagner, Christa und Karl-Heinz Pohler)

 

(Video Ulrike)

(Video Fritz)

(Video Christa) 

(Video Karl-Heinz)

 

 

Ausflug nach Fallerschein

Ausflug zu Michls Fallerscheinstube

Nach einer Verschiebung wegen Schlechtwetters klappte es diesmal: 61 Mitglieder der PVÖ-Ortsgruppe Weißenbach am Lech unternahmen am Mittwoch, dem 26. August einen Ausflug zu Michl´s Fallerscheinstube. Während 21 per E-Bike über Stanzach ins Hüttendorf strampelten, fuhren die meisten in Fahrgemeinschaften bis zum Parkplatz am Eingang zum Fallerschein, von wo sie dann zu Fuß hineingingen. Besonders erfreulich war, dass auch etliche Gehbehinderte bis zur Hütte gefahren werden konnten und so am geselligen Treiben bis in die Nachmittagsstunden teilhaben konnten (herzlicher Dank an Ernst, Ferdl und Reinhold).

Bei herrlichem Spätsommerwetter spielten 7 Musikanten (natürlich alles eigene Mitglieder!) in wechselnden Besetzungen – „stromlos“, wie es sich für eine Hüttenmusik gehört – Lieder, die immer wieder zum Mitsingen animierten. Hüttenwirt Michl sorgte nicht nur in gastfreundlicher und großzügiger Weise für Essen und Getränke. Er machte es auch möglich, dass die gesamte Gruppe im Freien und in kleinen Gruppen „mit Abstand“ sitzen und sich an den gebotenen Genüssen erfreuen konnte – worauf wir in diesen Zeiten ja auch ganz besonders achten! Sogar das obligate Gruppenfoto konnte „coronagerecht“ aufgeteilt und Abstand einhaltend geschossen werden.

Was uns noch besonders freut: 4 Teilnehmerinnen und Teilnehmer entschlossen sich spontan für einen Beitritt zu unserer Ortsgruppe! Das nehmen wir auch als eine kleine Bestätigung dafür, dass wir trotz der für uns wirklich schwierigen Zeit immer wieder Möglichkeiten für unsere Mitglieder anbieten können, sich zu treffen, soziale Kontakte zu pflegen und ein paar Stunden erfrischende Unterhaltungen genießen zu können.

(Fotos: Ulrike Wagner, Christa und Karl-Heinz Pohler) 

Video Ulrike

Video von Christa 

Video2 von Ulrike

Radtour Tannheimer Tal – Oberjoch

Die Radlergruppe vor dem Eingang zum Hochmoor Oberjoch

Das herrliche Sommerwetter lud wieder einmal 30 Mitglieder der PVÖ Ortsgruppe Weißenbach am Lech zu einem Ausflug ins wunderbare Tannheimer Tal. Über den Alten Gaichtpass ging es – coronabedingt und zur eigenen Sicherheit – in 2 getrennten Gruppen über Gaicht, Nesselwängle, Tannheim, Zöblen, Schattwald über die Grenze nach Unter- und Oberjoch. In der gemütlichen Moorhütte genossen wir köstliche Speisen und erfrischende Getränke. Einige Wagemutige tauchten sogar in das dunkle Moorbad. Den Rückweg nahmen wir über die andere Talseite wieder nach Weißenbach, wo etliche noch zu einem gemütlichen Ausklang im „Treff“ beieinander saßen. 

Die Streckenlänge betrug rund 60 km.

(Fotos: Fritz Kamper, Christa Pohler, Video: Ulrike Wagner)

Hinweis: Manche Bilder scheinen in der Vorschau unscharf, beim Anklicken jedoch sind sie scharf! 

 

 

Radtour Faulensee

Radtour in Corona-Zeiten

Eine 24-köpfige Radtour startete am  31. Juli bei herrlichem Sommerwetter zu einer Radtour Richtung Faulensee im Allgäu. Aus Sicherheitsgründen und aus Rücksicht auf die Corona-Umstände teilten wir uns in zwei Gruppen auf, die getrennt voneinander fuhren. 

Vorbei an Alatsee, Weißensee, Hopfensee radelten wir zum idyllischen Faulensee. Vor Reinis Faulenseehütte stärkten wir uns ausgiebig für die Rückkehr über Forggensee und Schwansee. 

Nach ca. 80 km und etlichen Höhenmetern gelangten wir wieder gesund zu Hause an. Es war ausgesprochen angenehm, bei wunderbarem Sommerwetter durch die Füssener Seenplatte in einer gemütlichen Gruppe zu radeln! 

Ein besonderer Dank gilt Ingrid und Reinhard fürs Vorfahren!

(Fotos: Reinhard Weirather, Leitner Simone, Christa und Karl-Heinz Pohler)