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Ausflug zur „Wunderkammer“ in Elbigenalp

Getreu unserem Jahresmotto, einmal die Sehenswürdigkeiten in unserer nächsten Umgebung kennen zu lernen, waren wir am 7. Oktober 2021 mit 25 Mitgliedern zu Gast in der Elbigenalper Wunderkammer. Hier kann man die Kultur und die Geschichte der Lechtaler Bevölkerung aus der Sicht des Sammlers und Lithographen Johann Anton Falger kennenlernen und eintauchen in seine umfassende Kunst- und Kuriositätensammlung.

Johann Anton Falger – der Vater des Lechtals
Der Maler, Lithograph, Kupferstecher, Anthropologe, Geologe und Brauchtumsforscher Johann Anton Falger war einer der letzten Universalgelehrten der ausgehenden Klassik und gilt als „Vater des Lechtals“. Sein Wirken prägte das Bild des Tales maßgeblich und sein Einfluss ist nach wie vor spürbar. So gründete Falger eine Zeichenschule, die den Lechtalern eine fundierte Ausbildung ermöglichen sollte, und ebnete der bekannten Malerin Anna Stainer-Knittel den Weg. Mit Königinmutter Marie von Bayern, der Alpenrosenkönigin, verband ihn eine tiefe Freundschaft und zahlreiche Sommer verbrachte die Königin mit ihren beiden Söhnen Ludwig und Otto in Elbigenalp. Ihr vermachte Falger nach seinem Tod sogar sein Haus, mit all den Schätzen und Absonderlichkeiten, die sich darin angesammelt hatten.

Anna Stainer-Knittel
Als weiteres Highlight eröffnete die Wunderkammer am 10. September 2020 einen neu gestalteten Ausstellungsraum – das Geierwally-Zimmer.
Die aus Elbigenalp stammende Malerin Anna Stainer-Knittel erlangte als „Geierwally“ Kultstatus. Der durch die Romanfigur erschaffene Mythos wird der historischen Person jedoch keineswegs gerecht. Aus diesem Grund präsentiert die Wunderkammer eine Gegenüberstellung von historischer Person und Romanfigur und möchte so Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede aufzeigen.

Dr. Anna Dengel
Ärztin, Missionarin, Ordensgründerin
Auch wenn Anna Dengel gebürtig aus der Gemeinde Steeg stammt, hat sie es mehr als verdient auch in Elbigenalp als Lechtaler Persönlichkeit erwähnt zu werden.

Anlässlich der Aufführung „ANNA – Mutter der Mütter“ auf der Geierwally-Freilichtbühne im Jahr 2019 präsentiert die Wunderkammer eine Sonderausstellung über Dr. Anna Dengel. Die Ausstellung gewährt Einblicke in das Leben und Wirken der Ärztin und Ordensgründerin.

Im Rahmen des EUREGIO Museumsjahres 2021, das unter dem Motto „Transit – Transport – Mobilität“ steht, präsentiert die Wunderkammer gemeinsam mit dem Ballhaus Imst die Sonderausstellung Übers Joch; Das Hahntennjoch: Kulturweg – Naturweg – Rennstrecke.

Ein großer Dank gilt den beiden Präsentatoren Mathilde Schlichtherle und Mag. Peter Friedle, die in humorvoller, äußerst sachkundiger und engagierter Art die Schätze der Wunderkammer präsentierten. Der Ausflug klang im originellen „Restaurant Geierwally“ bei Guido Degasperi gemütlich aus.

Radwoche in Bled/Slowenien vom 4. – 10. September 2021

Eine 40-köpfige Radlergruppe mit TeilnehmerInnen aus Weißenbach, Grän, Reutte, Pflach, Breitenwang, Lechaschau, Wängle und Höfen startete am Samstagmorgen, dem 4. September 2021 von Weißenbach in Richtung Bled/Slowenien, 40 E-Bikes im Anhänger.

Täglich standen Radtouren von unserem Hotel aus auf dem Programm. Die Streckenlängen betrugen bis zu 65 km, dabei wurden jeweils Höhenunterschiede zwischen 600 und 1.300 m überwunden.

Diese Touren waren zum Teil recht fordernd. Doch auch die wundervolle Umgebung wollte erwandert werden. Daher legte ein großer Teil am Mittwoch einen Sightseeing-Tag ein, während eine kleinere Gruppe sich noch einmal im steilen Gelände austoben wollte. Zu den Zielen am Mittwoch gehörten die Burg von Bled mit dem wunderschönen Ausblick auf den Bleder See mit der Insel. Im Burgmuseum erhielten wir Informationen über die Geschichte der Stadt und der Burg.

Ein Spaziergang rund um den Bleder See bot einen außergewöhnlichen Ausblick auf den malerischen Bleder See. Dabei durfte natürlich die Bleder Cremeschnitte, eine Spezialität aus dieser Gegend, keinesfalls fehlen! Mit einer Art Gondel fuhren wir raus zur Bleder Insel, der einzigen natürlichen Insel in Slowenien. Für einige war die spektakuläre Naturschönheit der Vintgar-Klamm ein abschließendes Ausflugsziel.

In der Nähe von Begunje im Tal der Draga besichtigten wir die Ruine der im 13. Jahrhundert erbauten Burg Stain. Anschließend besuchten wir das Museum und das Gasthaus „Avsenik“ des legendären Gründers der weltbekannten „Oberkrainer“ in Begunje. Ein besonderes Highlight war für einige von uns der Besuch eines Oberkrainer-Konzertes am Abend. An drei Abenden spielte unsere „Hausband“ (Ernst, Karl, Karl-Heinz) für uns auf und wurde von stimmgewaltigen Sängerinnen und Sängern unterstützt.

Das Wetter war durchwegs angenehm sommerlich. Kleinere Zwischenfälle zu Beginn endeten glücklicherweise einigermaßen glimpflich. Die Organisation durch den PVÖ Tirol und die umsichtige Reiseleitung durch unseren Charly Wackerle waren wie immer mustergültig! 

(Hinweis zu den Fotos: Sie können in der VORSCHAU unscharf wirken, sollten aber beim Anklicken und Vergrößern scharf werden – die meisten wenigstens . . .    Sollte jemand Bilder zum Ausdruck wollen, müsste mit den jeweiligen Fotografen Kontakt aufgenommen werden. Viel Spaß!)

1080p (Video von Christa Pohler; anklicken und unter „Downloads“ – meistens rechts oben – auf „Öffnen“ klicken)

Videos von Ulrike Wagner

Videos von Sepp Lutz (anklicken und unter „Downloads“ – meistens rechts oben – auf „Öffnen“ klicken)

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Ausflug zu „Michl´s Fallerscheinstube“

Wo kommen Radler auf ihre Kosten?
Wo können Wanderer gemütlich durch ein wildes Tal zu einer Alm kommen?
Wo können auch Menschen, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, an einem gemütlichen Nachmittag bei viel Musik und guter Laune einen Huangart mit Freunden genießen?

Richtig: Auf Michl´s Fallerscheinstube!

Am Freitag, dem 20. August 2021 trafen sich über 60 Mitglieder der PVÖ-Ortsgruppe bei feinem Spätsommerwetter zu einem abwechslungsreichen Nachmittag. Die Musikanten Karl, Bruno, Ernst , Hubert, Reinhold, Hedi und Karl-Heinz sorgten für musikalische Unterhaltung und Stimmung. Die Speisen und Getränke von Michl mit seinem freundlichen Personal halfen, die verbrauchten Energien wieder aufzutanken.

Ein großer Dank gilt Ernst Kuisle, der mit seinem Bergwacht-Bus dafür sorgte, dass auch unsere Freundinnen und Freunde, die sonst nicht mehr diesen Weg bewältigen könnten, auch an dieser Veranstaltung teilnehmen konnten!

Video von Christa

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„Lechmed Kräuterwelt“ der Fam. Wildanger

Über 30 Mitglieder der PVÖ-Ortsgruppe Weißenbach am Lech starteten am 12. August einen Ausflug zur „Lechmed Kräuterwelt“ der Familie Wildanger nach Hägerau im Lechtal.

Die erste Gruppe wurde von Stefan Wildanger in die Grundzüge der Wurzelbrennerei eingeführt. Er gab uns einen Überblick über verschiedene Schnapsbrennverfahren und die verwendeten Heilpflanzen und deren Wirkungsweise. Von der hervorragenden Qualität einiger seiner Produkte durften wir uns bei der anschließenden Verkostung von Blutwurz, Meisterwurz und Wohlgemuth überzeugen.

Im zweiten Teil führte uns der Chef, Josef Wildanger, selbst in sein Kräutergarten-Paradies und zeigte uns eine Vielzahl seiner Schätze. Auf dem idyllischen Anwesen fühlen sich auch eine Schar Gänse und zwei Schweine „pudelwohl“.

Am meisten beeindruckte uns die Begeisterung der beiden über ihre Arbeit und ihre Produkte, und diese wirkte durch die überzeugende und offene Art der Präsentation ansteckend auf viele von uns!

Den würdigen Abschluss dieses wunderbaren Nachmittags bildete der Besuch im „Hexenkessel“ hoch über dem Lechtal, wo wir uns stärken und noch einen feinen Huangart – dem ersten seit rund eineinhalb Jahren! – genießen konnten.

(Fotos von Margith Bayer, Christa und Karl-Heinz Pohler)

Radausflug zum „Waldhaus Talblick“ in Biberwier

Die Unwetter in den letzten Wochen machten uns leider einen Strich durch die Rechnung: Da in dem Gebiet um Ehrwald – Griesen – Plansee laut Auskunft des Tourismusbüros in Garmisch bis 26. Juli die meisten Wanderwege und Fußgängerbrücken in diesem Raum gesperrt waren, mussten wir die geplante „Tour um den Daniel“ leider auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.

Als Ersatz machten sich am Donnerstag, dem 22. Juli 2021 die 22 Radlerinnen und Radler des PVÖ Weißenbach am Lech mit einigen Freundinnen und Freunden aus dem Talkessel Reutte auf den Weg über den Klausenwald – Heiterwang – Bichlbach – Biberwier zum „Waldhaus Talblick“ (Nähe Marienberglift). Dort aßen wir gemütlich zu Mittag  und genossen das herrliche Sommerwetter und den überwältigenden Ausblick auf das Wettersteinmassiv mit der Zugspitze. 

Auf der anderen Talseite fuhren wir wieder zurück nach Heiterwang, wo wir noch beim „Sunnawirt“ einkehrten. Für die beinahe schon obligate musikalische Unterhaltung sorgte der Sunnawirt persönlich.
Die Streckenlänge betrug rund 65 km und eine Höhendifferenz von rund 900 m war zu überwinden.

Die Fotos stammen von Fritz Kamper, Simone Leitner, Karl-Heinz Pohler 

Video von Karl-Heinz Pohler

Video von Karl-Heinz Pohler

vid_fritz    (Video von Fritz Kamper)

Video von Ulrike Wagner

 

Radausflug zur Petersbergalm

Eine Radlergruppe der PVÖ-Ortsgruppe Weißenbach am Lech startete bei herrlichem Sommerwetter einen Radausflug zur Petersbergalm nach Hinterhornbach. In gemütlichem Tempo ging es über Vorderhornbach vorbei am imposanten Hochvogel bis zur Alm, wo wir uns bei den üppigen Speisen und Getränken und bei den Bläserweisen von Karl und Bruno stärken konnten.

Auf dem Rückweg legten wir noch eine Einkehr im „Jamdoo“ in Stanzach ein, bevor wir die letzte Etappe über Forchach und das „Bergle“ bewältigten. Nach knapp 60 km und 550 Höhenmetern kamen wir wohlbehalten wieder in Weißenbach an. Einige hatten allerdings noch einige Zusatzkilometer nach Reutte bzw. Gaicht und Grän zu strampeln.

(Fotos von Simone Leitner, Christa Pohler, Uli Wagner)

08584bdb-9432-4c2d-a01b-aae97cf5179c (Video von Uli Wagner) 

(Video von Karl-Heinz Pohler)

33db4130-4e8a-459a-907b-c9b5e56ae38b (Video von Christa Pohler)

Erster Radausflug nach Vils zur Hammerschmiede

Bei strahlendem Sommerwetter startete eine Radlergruppe von Weißenbach am Lech über Lechaschau (wo noch einige dazukamen) – Musau – Ranzental nach Vils, wo wir die historische Hammerschmiede besuchten. Die rund 30köpfige Gruppe – coronagerecht aufgeteilt! – konnte in kleinen Gruppen abwechselnd die eigentliche Schmiede, das Museum und den Kohleschuppen bestaunen.

Die Schmiede ist in dieser Art für ganz Tirol eine kulturelle Rarität.Der Ursprung dieser Schmiede reicht bis ins Mittelalter zurück und gehörte zur Burg Vilsegg. In der Schmiede sind 3 Wasserräder, Esse, 3 Hämmer, Daumenwelle, Blasebälge, Transmissionen und diverse Werkzeuge und Maschinen zu sehen.

Sie war bis 1960 gewerblich in Betrieb und wird zum Teil während der Führungen in Betrieb genommen.

Seit vielen Jahren bemüht sich der Kulturverein VilsArt um die Erhaltung und Sanierung dieser bedeutenden Hammeerschmiede. Ein herzliches Dankeschön gebührt Herrn Lutz Normann, der uns äußerst kompetent durch die Anlage führte. 

Nach dem gemütlichen Mittagessen im „Schlossbrauhaus Schwangau“ ging es vorbei am malerischen Alpsee wieder Richtung Heimat.

Bilder von Ernst Kuisle, Christa Pohler und Uli Wagner

Angekündigte Öffnungsschritte ab 19. Mai

Liebe Freundinnen, liebe Freunde, 

über ein Jahr der Corona-Pandemie liegt bereits hinter uns, verbunden mit gesundheitlichen Gefahren und zahlreichen Einschränkungen sowohl im beruflichen wie auch im privaten Bereich. 

Jetzt schaut es so aus, als ob langsam eine Entspannung der belastenden Situation eintreten könnte. Um eine Orientierung in den zahllosen Ankündigungen und Bestimmungen zu erhalten, stellen wir eine Übersicht von Landespräsident Herbert Striegl online.  Habt noch ein wenig Geduld und achtet auf euch selbst!

COVID-Öffnungsschritte_FINAL_ab 2021 05 19 

„Präzise Öffnungs-Verordnungen“ fordert der Generalsekretär des PVÖ Andreas Wohlgemut:
https://pvoe.at/content/pensionistenverband-fordert-praezise-oeffnungs-verordnungen  

 

 

2.000 FFP2-Masken für OG Weißenbach am Lech

Die im Zuge der aktuellen Corona-Situation in vielen Bereichen notwendigen FFP2-Masken waren ab Jänner entweder sehr teuer oder nur in sehr begrenzter Stückzahl zu haben, 

Über die Bundes-Organisation des Pensionistenverbandes Österreichs war es uns – nach einigen Hürden – möglich, für unsere Mitglieder 2.000  solcher Masken aus europäischer Herstellung und Zertifizierung zu einem niedrigen Preis zu erwerben. Diese wurden von uns vorige Woche an alle Interessierten ausgeteilt (danke dafür an Gitti, Roland und Christa!)